Kleine Menschen in Ruteng

Dienstag, 11. August 2009, geschrieben von Klaudia und Frank

Die Hobbit HoehleDie Insel Flores ging vor einigen Jahren durch die Weltpresse, nachdem Archäologen bei Ruteng das Skelett eines Menschen ausgegraben hatten, der (ausgewachsen) nicht größer als einen Meter geworden war. Und der war nicht bloß kleinwüchsig sondern nach heutiger Forschung ein Vertreter einer eigenen Menschenrasse, ein Homo Florensis. Dass diese, die hier wohl noch bis vor 15.000 Jahren gelebt haben, vom Volksmund heute die „Hobbits” genannt werden, verwundert kaum. Auf unserem Weg durch Flores haben wir auch deshalb in Ruteng Halt gemacht.
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Eine fast einsame Insel: Kanawa

Montag, 10. August 2009, geschrieben von Klaudia und Frank

Ankunft auf KanawaWer immer schon mal Robinson-Fantasien hatte - so von kleiner einsamer Insel, (in 45 Minuten zu Fuß zu umrunden), weißem Strand, herrlich blaugrünem Wasser und so, dem können wir Kanawa empfehlen. Dieses kleine runde Inselchen mit einem Berg in der Mitte hat schon viel vom einsamen Idyll. Da ist es zwar nicht ganz so einsam, denn inzwischen gibt es dort 10 einfachste Strandhütten, aber ansonsten passt es.
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Auf den Inseln der Riesenechsen

Sonntag, 9. August 2009, geschrieben von Klaudia und Frank

KraftpaketWer weiß schon, dass es nur noch ca. 3000 Drachen auf der Welt gibt? Und dass diese Spezies ausschließlich auf den Inseln Komodo und Rinca hier in Indonesien lebt. Im Gegensatz zu den mythologischen Drachen haben diese echten keine Flügel, speien kein Feuer und haben auch nichts für Jungfrauen übrig (viel zu wenig Fleisch dran). Diese Drachen - die Komodo-Warane - mussten wir unbedingt sehen und sind deshalb mit einem Boot zu diesen Inseln gefahren.
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Echte Kerle. Kampfkunst in Labuan Bajo auf Flores

Samstag, 8. August 2009, geschrieben von Frank

Labuan Bajo auf FloresWir sind mal wieder nach Osten weiter gezogen (das Zickzacknetz unserer Reisen hier in Indonesien gleicht immer mehr einem Schnittmusterbogen aus der Brigitte). Angekommen sind wir auf Flores, einer recht großen Insel in der indonesischen Region Nusa Tenggara. Bemerkenswert ist diese aus mehreren Gründen: Raue Natur mit wilden (und oft noch aktiven) Vulkanen, Die einzige Insel hier, die mehrheitlich katholisch ist. Aber am Wichtigsten: Die Männer hier vertrieben sich ihre Zeit nicht mit so harmlosen Spielchen wie Boule oder Fußball, hier haut man es sich ordentlich um die Ohren. Interessant. (Ihr merkt schon: Diesen Artikel hat Frank ganz allein geschrieben)

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Ein Zwischenschritt in Lombok

Freitag, 7. August 2009, geschrieben von Klaudia und Frank

Hinter Bali geht die Sonne unterBalis etwas ungepflegtere Schwester heißt Lombok. Dort gibt es weniger schicke Resorts, weniger Kommerz, einen aktiven Vulkan und mehr Backpacker als Kofferreisende. Eigentlich die ideale Insel für uns - und doch haben wir nur wenig davon gesehen.

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Balis ruhiger Osten

Donnerstag, 6. August 2009, geschrieben von Klaudia und Frank

Reis praegt die LandschaftNachdem wir mittlerweile begeisterte Mopedfahrer geworden sind (und uns regelmäßig diese kleinen spritzigen Hondas oder Yamahas leihen), kommen wir recht leicht aus den Haupt-Touristen-Attraktionen heraus ins Umland. So auch auf Bali. Mehrere Tage lang haben wir so motorisiert die etwas abgelegeneren Regionen der Insel erforscht und verstehen immer mehr, warum so viele Bali lieben.

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Balinesischer Kulturgenuss: Ubud

Mittwoch, 5. August 2009, geschrieben von Klaudia und Frank

Balinesischer TanzWer Balis einzigartige Kultur erleben will, darf nicht an der Südküste mit den Horden trinkfreudiger Urlauber bleiben. Schon ein paar Kilometer landeinwärts kommt Bali den Bildern der Werbeprospekte schon ziemlich nah. Viel alte Kultur, Kunsthandwerk und lebendige Tradition. Wir sind ins Städtchen Ubud gefahren, einem Ort mit mittlerweile ebenfalls ganz ordentlicher touristischer Infrastruktur. Wäre da noch das Meer, wäre Ubud kaum auszuhalten schön. Uns ging es dort uns ziemlich gut.

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Ankommen in Bali

Samstag, 1. August 2009, geschrieben von Klaudia und Frank

Angekommen in BaliEs gab auf unserer Reiseroute ja so ein paar Orte, da waren wir uneinig, ob wir da überhaupt hinfahren sollten – viel zu touristisch oder städtisch oder so. Der Machu Picchu war so einer, Chichen Itzah in Mexico genauso oder Singapore. Doch am Ende waren wir froh, dass wir da waren.

Auch Bali zählte eindeutig zu diesen Orten, da wir so viel Schreckliches über die Insel und den dortigen Massentourismus gehört hatte. Doch erstens gehen eine Menge Flüge über Denpasar, Balis Hauptstadt – man kommt kaum um Bali herum, wenn man sich im Süden Indonesiens bewegt. Zweitens hatten uns mehrere Reisebekannte gesagt: Geht trotzdem, kaum eine halbe Stunde vom Massenstrand entfernt merkt man schon nix mehr von der Party. Und Drittens wartete dort unser Freund (und Ex-Papua-Guide) Mac auf uns. Also doch: Bali.

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Bunaken

Samstag, 18. Juli 2009, geschrieben von Frank

StrandbildEine Insel, deren Name für uns Deutsche wie eine hässliche Hautkrankheit klingt. “Wie geht es dir?” “Oh, schlecht, ich hab’ die Bunaken”. Warum sollte man da hin fahren? Doch diese kleine Insel im Norden von Sulawesi ist kein Pickel und sogar in bestimmten Kreisen recht bekannt (nicht bei Hautärzten). Denn die interessanteste Landschaft auf Bunaken ist nicht oberhalb der Wasserlinie sondern unter der Oberfläche. Und um die zu sehen braucht man nicht mehr als eine Brille und idealerweise noch einen Schnorchel. Aber dann kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Korallen, Fische, Schwämme, Schildkröten, … - und wer noch mehr sehen will, taucht mit Ausrüstung in die Tiefen ab.

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Aus dem Traveller-Nähkästchen geplaudert

Donnerstag, 16. Juli 2009, geschrieben von Klaudia

kul-klia-kuala-lumpur-airport-main-building-check-in-area_bEigentlich darf man das ja gar keinem erzählen. Denn was wir hier „fabriziert” haben ist alles andere als vorzeigbar. Wenn dies jungen, unerfahrenen Reisenden passiert wäre, würde man wahrscheinlich milde lächeln. Über Zwei, die inzwischen in so vielen Fliegern gesessen haben wie wir, kann man hingegen eigentlich nur den Kopf schütteln. Um was es geht? Wir haben (mal wieder) auf die allerletzte Minute den Flieger gekriegt.

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