Archiv fü die ‘Indien’ Kategorie

Mamallapuram und Abschied von Indien

Freitag, Mai 8th, 2009

Strand MamallapuramZum Abschluss unserer Indienreise wollten wir uns noch ein paar Tage Erholung gönnen. Strand, Entspannung, letzte leckere Idlis, Dhosas und Currries, waren unsere Ideen. Dafür hatten wir uns einen Ort in der Nähe unseres Abflugflughafens Chennai ausgesucht, der sich bereits seit einiger Zeit auf der Route der Backpacker befindet.

Dieses Mamallapuram, hatte uns ein Freund geschrieben, sei aber schon vor 20 Jahren eine „Hippie Zusammmenballung größeren Ausmaßes” gewesen. Na gut, dann halt nicht „original Indien”, wir waren also vorbereitet auf eine Strand-, Banana Pancake-, Cocktailbar-, German Bakery-, Surfboardverleih-, Schmuck aus Kokos-, Buchladen mit alten Tom Clancy Krimi- Atmosphäre.

So war es auch, glücklicherweise in der Light-Variante. Und trotzdem haben wir hier in unseren letzten indischen Tagen noch einmal fast alle unsere Indienerfahrungen als Konzentrat bekommen.

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Frauen in Indien

Mittwoch, Mai 6th, 2009

Trotz Last elegantSchöne in bunte Saris gekleidete Erscheinungen, das war mein Bild von den indischen Frauen. Und dabei hatte ich mir nie nähere Gedanken darüber gemacht, wie deren Leben aussieht. Während unserer Reise durch den Süden Indien haben wir viel vom Alltag der Frauen gesehen. Und all die Wochen war ich immer wieder erstaunt darüber, wie sie auch während ihrer alltäglichen Arbeit immer ihre eleganten Saris (nebst Schal) tragen und selbst bei dieser Hitze stets stilvoll aussehen. Und dabei ist ihr Leben alles andere als leicht.

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Bus und Bahnfahren in Indien

Donnerstag, April 30th, 2009

Am BahnsteigIndien hat das längste Eisenbahnnetz der Welt. Und die staatliche Busgesellschaft ist ebenfalls die größte. Hier gibt es die meisten Züge, die meisten Passagiere, die meisten Busse und bestimmt auch die meisten im Zug herumlaufenden Essensverkäufer. Und eigentlich ist Bus und Zug fahren hier recht einfach - wenn es nicht Indien wäre.

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Erlebnisse als Pilger in Tirupati

Mittwoch, April 29th, 2009

GlatzköpfeWir haben uns in Indien ja eine ganze Menge Tempel angeschaut. Von den ganz frühen Höhlentempeln der Buddhisten in Ellora, über die ersten Tempelgebäude in Aihole, spätere in Belur, heutige bunte in Madurai und sogar einen von innen in Chidambaram. Doch der „indische Meister” der Tempel ist architektonisch überhaupt nicht der Rede Wert. Es gibt hier kaum etwas, was sich für den kunsthistorisch Interessierten anzuschauen lohnt. Trotzdem kommen an guten Tagen bis zu 50.000 (!) Pilger aus ganz Indien nach Tirupati. Bis zu 15.000 davon (Frauen wie Männer!) opfern für eine große Bitte (Gesundheit, einen Ehemann, eine Ehefrau usw.) ihre komplette Haarpracht und gehen dann sogar kahlköpfig in den Tempel

Da dieses Städtchen recht weit entfernt von den normalen Routen der Touristen ist, sieht man dort unter den 50.000 kaum Westler. Wer jedoch, so wie wir, die lange Reise auf sich nimmt kann auch als Nicht-Hindu die komplette Zeremonie durchlaufen. Das hat uns gereizt. Wir wollten miterleben was dieser Ort besonderes an sich hat, dass so viele Gläubige die Tortur der langen Anreise und dann die Massenabfertigung im Tempel auf sich nehmen.

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Frankreich in Indien - Pondicherry

Samstag, April 25th, 2009

SONY DSCSo sieht Indien also aus, wenn nicht Engländer sondern Franzosen die Kolonialmacht waren. Es gibt zwar keine Pferderennbahn aber dafür die eine oder andere Bäckerei mit anständigen Croissants und Baguettes. Die Straßen heißen “Rue Labourdonnais” oder so, die Polizisten tragen französische Polizistenmützen und zum ersten mal in Indien sehen wir eine mediterrane Strandpromenade. Eine interessante Mischung, wie wir finden.

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Schon wieder ein Tempel - Chidambaram

Donnerstag, April 23rd, 2009

Tempeleingang in ChidambaramKirchen gehören in Deutschland ja der Kirche. In Indien gehören Tempel jedoch nicht den Tempeln beziehungsweise den dort wohnenden Brahmanen (Priestern), sondern normalerweise dem Staat. Der sichert sich damit das Hausrecht und kann klare Regeln erlassen, wer rein darf und wer nicht. Das gilt für fast alle Tempel, außer für den in Chidambaram. Denn die dortigen Brahmanen haben sich lange Jahre vor Gericht mit dem Staat über den Besitz des Tempels gestritten - und gewonnen. Und ist das dort nun anders als anderswo?

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Thanjavur

Sonntag, April 19th, 2009

Tempelanlage gegen AbendAlso ehrlich, dieses Land ist vielleicht bunt! Angefangen von den quietschgelben Rikschas überall, die bunten Kleider der Frauen, die wahnsinnigen schreienden Plakate von Bollywoodfilmen überall in den Städten bis hin zu den lustig bunten Tempeln wie in Madurai. Aber das europäische Auge (und nicht nur das) sehnt sich manchmal nach etwas Ruhe und geschmackvolleren Umgang mit Farbe. Als wir nach Thanjavur gefahren sind, erwarteten wir wieder so eine hektische Kleinstadt mit Tempel in Leuchtfarbe – aber siehe da: Geht doch auch anders.

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Die Tempelzwiebelschalen von Sirangam

Samstag, April 18th, 2009

Alltagsleben vor dem Tempel

In Deutschland sind Kirchen außer Sonntags morgens ja meist abgeschlossen. Da geht man zum Gottesdienst hin, bleibt dabei möglichst leise und bedächtig und gehtt danach wieder nach Hause - so bleibt Kirche Kirche und das restliche Leben schön getrennt davon. Selbst Moscheen sind - obwohl deutlich offener als die normale christliche Kirche - klar vom restlichen Leben getrennt. In Indien - und besonders in Sirangam - ist das ein bisschen anders. Wir haben dort einem kurzen Stopp eingelegt, um mal eine richtige Tempelstadt zu erleben.
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Essen in Indien

Mittwoch, April 15th, 2009

Lunch ohne BesteckUnd da dachten wir, wir seien durch häufiges Essengehen in (deutschen) indischen Restaurants schon gut auf dieses Land vorbereitet. Aber wer hat schon mal was von “Navaratna Kurma” oder “Brinjal Masala” gehört? Herausforderungen wie diese fangen hier schon beim Frühstück an.

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Madurai

Montag, April 13th, 2009

Madurai Gopuram„Da braucht ihr gar nicht hinzugehen. Der Tempel wird gerade renoviert”.

Das haben wir seit dem Anfang unserer Indien Reise von anderen Reisenden gehört. Aber Madurai lag auf unserer Strecke und außerdem wollten wir es nicht ganz glauben, dass die Stadt nur wegen des Tempels ein Halt wert ist. Gut dass wir hin gefahren sind. Denn so haben auch einmal einen Tempel-Striptease sehen können.

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