Ein Strand mit Hängematten für reisemüde Traveller
Donnerstag, August 20th, 2009Urlaub in Bali ist genussvoll, Reisen in Indonesien hingegen häufig anstrengend. Denn außerhalb Balis und der großen Städte auf Java ist das Land einfach gestrickt. Die Entfernungen sind gigantisch und Reisen dauert immer länger als gedacht. Busse und Minibusse sind alt und voll gepackt mit Leuten und Waren aller Art. Der Straßenverkehr hat keine für Europäer nachvollziehbare Regeln. Hotels bieten meist nur den allernotwendigsten Komfort (also ein Dach) und Bäder – na ja, schweigen wir besser darüber.
Deshalb brauchten wir nach fast 4 Monaten Indonesien dringend mal wieder – genau – ein paar Tage Urlaub.
Mal angenommen, wir müssten uns aus einem Bausatz das ideale neuseeländische Städtchen zusammenbauen, dann sähe das ungefähr so aus: Circa 50.000 Einwohner wohnten inmitten einer hügeligen Landschaft in einer Stadt mit kleinen viktorianischen Holzhäusern. Kaum eines davon über 2 Stockwerke und alle mit Liebe restauriert. Durch das Städtchen würde ein Fluss fließen und außerdem gäbe es einen Strand. Das Wetter wäre nicht zu warm und nicht zu kalt und die freundlichen Einwohner würden gerne in Cafés sitzen und miteinander plaudern.