Archiv fü die ‘Bolivien’ Kategorie

Tiahuanaco und unser Abschied von Südamerika

Dienstag, November 18th, 2008

Das Sonnentor von TiahuanacoAn einem unserer letzten Tage in Südamerika sind wir zu der Ausgrabungsstätte Tiahuanaco, nördlich von La Paz gefahren. Hier haben wir Einiges von unseren Südamerikaerfahrungen noch einmal gesehen und auch ein bisschen Resüme ziehen können. Ein paar Bilder und unsere Gedanken dazu gibt es heute. (weiterlesen…)

La Paz - das ist ja die Höhe

Samstag, November 15th, 2008

La Paz von oben„Halten Sie sich von jeglichen Menschenansammlungen fern”, sagte der Vertreter der deutschen Botschaft, als wir ihn vor unserer Einreise nach der politischen Lage in Bolivien fragten. Na der hat gut reden. La Paz IST eine Menschenansammlungen auf 3600 bis 4080m ü.NN. Und wie soll man sich da fernhalten, wo doch gerade das viele Leben auf den Straßen, den Plätzen und Märkten das eigentliche La Paz ist???

Wir haben nicht auf die Botschaft gehört und uns nicht ins Hotel verkrochen. Wir haben La Paz, diese wunderbar verrückte und fast wahnsinnige Stadt so richtig aus vollen Zügen genossen (und lieben gelernt)

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Eine Fahrt auf dem Ibaré

Donnerstag, November 13th, 2008

Alltaegliche FlussfahrtAbenteuer werden von den Meisten erheblich überschätzt. Denn oft bestehen sie hauptsächlich daraus, unter miesen Bedingungen in unbequemen Betten zu übernachten, dabei von Insekten gequält zu werden und die Tage mit improvisiertem Essen unter zweifelhaften hygienischen Verhältnissen zu verbrigen. Man erlebt dabei zwar - manchmal - außergewöhnliche Dinge, zugegeben. Aber die kompakte Darstellung von solchen Abenteuerreisen im Fernsehen verheimlicht die Längen die diese meist haben. Und die Farben sind bei denen auch immer brillianter.

Wir haben ein 4-tägiges Abenteuer im bolivianischen Amazonas auf einem Boot hinter uns.

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Riberalta - Ofen des Amazonas

Mittwoch, November 12th, 2008

Katrin und bolivianische MaedchenHeute berichtet Katrin. Ich bin die Tochter von Klaudia, 22, studiere International Forest Ecosystem Management in Eberswalde bei Berlin und verbringe gerade mein Praxissemester in der kleinen, lokalen NGO IPHAE (Instituto para el hombre, agricultura e ecologica) in Riberalta, Bolivia. Wir unterstuetzen Kleinbauern in den umliegenden Doerfern mit der Errichtung und Erhaltung von Agroforstsystemen, einem nachhaltigen Anbau von allerlei Tropenfruechten und Nutzpflanzen und produzieren biologische Basis-Produkte wie Oele und Butter zur Herstellung von Nahrung und Kosmetik.

Meine Mama und Frank haben mir auf ihrer Reise einen Besuch abgestattet.

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Faule Tiere in Trinidad

Dienstag, November 11th, 2008

Es gibt mehr als ein Trinidad auf der Welt, wie wir lernen konnten. Das eine ist die sehr entspannte Insel in der Karibik, (da waren wir nicht), das andere ein recht geschäftiges Städtchen in Bundesland Beni in Bolivien. Und da soll es Faultiere geben, 16 Stück sagt man. Im Park. Mitten in der Stadt. Da haben wir uns mal auf die Suche gemacht.

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Ein Ausflug nach Gummiland

Montag, November 10th, 2008

Keine Gummibären sondern Gummibäume gab es vor einigen Jahren hier in der Grenzregion zwischen Bolivien und Brasilien zu Millionen. Diese Region war von 1900 bis 1930 die Hochburg der Kautschuk- und Naturlatexproduktion. Ein Herr, Nicolas Suarez, war der „Gottvater” dieser Gegend. Dieser hatte neben gigantischen Ländereien mit Gummibäumen auch eine eigene Stadt, „Cachuela Esperanza” mit Theater, Krankenhaus und eigenen geteerten Straßen. Außerdem hatte er (und das wird in der heutigen bolivianischen Geschichtsschreibung gern übersehen) Tausende von Indios zum Kautschukanbau praktisch versklavt.

Wir waren einen Tag in der Gegend zwischen Riberalta, Guayaramerin (Bolivien) und Guajará Miríms (in Brasilien) unterwegs und haben dabei die Überreste seines Imperiums besucht.

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Riberalta - wo liegt denn das?

Sonntag, November 9th, 2008

RiberaltaRiberalta, im Nord-Osten Boliviens und nahe der brasilianischen Grenze, ist kein Ort, der auf den Wunschlisten der normalen Bolivien-Touristen steht. In den Reiseführern erscheint Riberalta oft gar nicht oder wenn, dann in drei kurzen Sätzen in der Art wie „…bietet dem Reisenden keinen Grund, länger zu verweilen”. Für uns stand dieses Ziel jedoch trotzdem bereits seit Monaten fest, schließlich hat sich Katrin, unsere (Stief-) Tochter entschlossen, dort ein 6-monatiges Praktikum zu machen. Wir hatten ein Familientreffen und eine kurze Reise durch diese untouristische Gegend geplant. Nicht einkalkuliert hatten wir die politische Lage in Bolivien, die dort im Oktober auf einmal äußerst explosiv wurde. Wir sind trotzdem gefahren. (weiterlesen…)