Von Jakarta aus sind wir auf dem Weg zurück

Samstag, 22. August 2009, geschrieben von Klaudia und Frank

Auf dem Weg nach HauseEs ist so weit. Wir haben die letzte Station dieser Reise erreicht. Von Jakarta aus geht unser Flug nach Deutschland. Die Rucksäcke sind gepackt, die letzten Fotos gemacht, alle Souveniers gekauft. Wir verabschieden uns von Indonesien und vom Reisen durch viele Länder, die uns zunächst fremd waren und dann immer vertrauter wurden. Jetzt sind wir auf dem Weg in ein Land, das uns einmal vertraut war.

Deutschland.

Wird es uns fremd sein? Wir werden sehen.

Wie vor langer Zeit in einem der ersten Artikel dieses langen Blogs geschrieben: Jetzt sind wieder die Klappen unseres Flugzeuges auf “Start” gestellt. Die Motoren laufen bereits, die Maschine beginnt zu rollen. Wir starten. Und werden in einer anderen Welt landen.

Kein Zurück.

Hallo Abenteuer. Wir kommen.

Musik und Masken auf Java

Samstag, 22. August 2009, geschrieben von Klaudia und Frank

SchlaginstrumenteDie Insel Java unterscheidet sich deutlich von den anderen Ecken Indonesiens, die wir erlebt haben. Diese Insel ist mehrheitlich muslimisch und konservativ und gleichzeitig ist hier auch das „moderne” Indonesien mit der Industrie und den Banken. Aber hier stand auch die Wiege der indonesischen Batik, hier entstanden die Puppenspiele und ein Großteil der traditionellen Tänze und Musik. Einen kleinen Einblick in diesen Teil Indonesiens wollten wir auf jeden Fall auch bekommen, deshalb haben wir Yogyakarta, einer der größeren Städte dieser Insel, einen mehrtägigen Besuch abgestattet.

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Fahrrad-Rikshas in Yogya

Freitag, 21. August 2009, geschrieben von Klaudia und Frank

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         In Indonesien ist neben dem Toyota Minibus (über den wir ja bereits mehrfach geklagt haben) das Moped ja das wichtigste Verkehrsmittel. Auch wir sind ja bekanntermaßen dem Ruf dieser Knattergefährte gefolgt und bewegen uns oft zweirädrig benzingetrieben durch das Land. Doch in einigen wenigen Städten haben sich ein paar Fahrzeuge mit „bio-Antrieb” erhalten und bedürfen daher einer besonderen Erwähnung. Hier in Yogyakarta (auf der Insel Java) gibt es immer mal wieder ein paar Pferdewagen zu sehen und ganz besonders die Fahrradrikshas.

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Borobodur - ein antikes Stein-Mandala

Freitag, 21. August 2009, geschrieben von Klaudia und Frank

Eine Stupa - Mehrere Stupas? Stupen? Stupä?Auf unserer Reise haben wir so einige Orte besucht, die von der Unesco als „Weltkulturerbe” gelistet sind. Da waren wir in Mexico bei der großen Pyramide in Chichen Itzah, am Machu Picchu in Peru und so einigen Orten in Indien. Diese Besuche waren immer beeindruckend und haben uns gezeigt, zu welchen unglaublichen Leistungen sich Kulturen überall auf der Welt aufgeschwungen haben, meistens um ihrer Religion ein großes Denkmal zu setzen. Ein großes buddhistisches Denkmal hatten wir allerdings noch nirgends gesehen, wir waren schließlich in noch keinem buddhistischen Land. Dass wir das welt-größte buddhistische Monument - natürlich auch ein „Weltkulturerbe” - ausgerechnet im muslimischen Indonesien (und dann auch noch im muslimischsten Teil, auf Java) zu sehen bekommen, hat uns doch gewundert.

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Vulkan, jetzt aber mal richtig

Freitag, 21. August 2009, geschrieben von Klaudia und Frank

VulkanlandschaftNachdem das mit unserem Vulkanausflug bei Sonnenaufgang am Kelimutu nicht wirklich geklappt hatte, wollten wir den indonesischen Vulkanen noch eine Chance geben. Mount Bromo, ein Vulkan auf der Insel Java war unser nächster Kandidat. Wir hatten von anderen Reisenden gehört, dass es hier unglaublich schöne Sonnenaufgänge, tolle Aussichten und eine fast „magische Stimmung” geben solle. „Bromo muss man gesehen haben”. Also haben wir unsere Route umgeplant, so dass wir uns mal wieder morgens um 3:00 Uhr zum Vulkanausflug wecken lassen konnten.

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Ein Strand mit Hängematten für reisemüde Traveller

Donnerstag, 20. August 2009, geschrieben von Klaudia und Frank

SONY DSCUrlaub in Bali ist genussvoll, Reisen in Indonesien hingegen häufig anstrengend. Denn außerhalb Balis und der großen Städte auf Java ist das Land einfach gestrickt. Die Entfernungen sind gigantisch und Reisen dauert immer länger als gedacht. Busse und Minibusse sind alt und voll gepackt mit Leuten und Waren aller Art. Der Straßenverkehr hat keine für Europäer nachvollziehbare Regeln. Hotels bieten meist nur den allernotwendigsten Komfort (also ein Dach) und Bäder – na ja, schweigen wir besser darüber.

Deshalb brauchten wir nach fast 4 Monaten Indonesien dringend mal wieder – genau – ein paar Tage Urlaub.

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Der Vulkan “Kelimutu”und drumherum

Mittwoch, 19. August 2009, geschrieben von Klaudia und Frank

Hellgruener und dunkelgruener VulkanseeFlores größter Stolz ist eine Vulkanlandschaft mit drei unterschiedlich farbigen Kraterseen, die, je nach Jahres- oder Tageszeit, ihre jeweilige Farbe ändern sollen. Und ein ganz besonderes Erleben soll dieses Naturspektakel bei Sonnenaufgang sein. Also fahren fast alle Flores Besucher in das kleine Dorf Moni, lassen sich um 3:00 Uhr morgens wecken, auf den Berg fahren und harren der ersten Sonnenstrahlen. So auch wir (das war zumindest der Plan). Allerdings: Um 3:00 Uhr Nachts, als unser Wecker klingelt, regnet es in Strömen.

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Ein Dorffest in Beli

Dienstag, 18. August 2009, geschrieben von Klaudia und Frank

die älteste TaenzerinWenn schon in die Dörfer, dann richtig. Nachdem wir am Tag zuvor in Bena dabei sein durften, als die Bewohner einen neuen “Ngadhu” geschnitzt haben (das Sonnenschirm-artige Familientempelchen für die männlichen Ahnen), waren wir natürlich Feuer und Flamme als wir hörten, in einem anderen Dörfchen gebe es heute eine Zeremonie für den Neubau eines “Bagha”, dem Häuschen für die verstorbenen Mütter und Großmütter. Spannende Sache. Aber noch spannender als den Männern beim Hausbau zuzusehen war es, mit dem ganzen Dorf einen Teil der “Begleitzeremonie” mitzuerleben. Denn das bedeutet: 3 Tage (und Nächte) lang Tanz. Doch dafür müssen wir in eine Gegend fahren, in die sich normalerweise kein Besucher verirrt.

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Warum heißen Geckos eigentlich Geckos?

Montag, 17. August 2009, geschrieben von Frank

dsc06598Das haben wir uns immer schon gefragt: Warum heißen die in jeder (uns bekannten) Sprache eigentlich Gecko?
Jetzt wissen wir es: Darum!

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Gecko

In den Dörfern um Bajawa

Montag, 17. August 2009, geschrieben von Klaudia und Frank

Das Dorf BenaNach Flores sind wir gefahren weil wir von diesen unglaublich schönen Landschaften, tollen Vulkanen und den herrlichen Wasserwelten gehört hatten. Wir hatten auch gelesen, dass hier die besten Ikat-Webarbeiten herstellt werden. In Kauf nehmen muss man allerdings die wohl schlechtesten und kurvigsten Straßen Indonesiens, die von den wagemutigsten Busfahrern des Landes befahren werden. Nicht erwartet hatten wir das noch sehr ursprüngliche Leben in den Dörfern im Inland und die Lebendigkeit ihrer Jahrhunderte alten Traditionen.

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  • Danke für den Besuch

    Das Blog und vieles Anderes aus der Zeit der großen Reise von Klaudia und Frank existieren nicht mehr - aber eine Menge Erinnerungen an die Zeit, die Begegnungen, die vielen guten und schwierigen Erfahrungen.
    Die bleiben für immer.

    Wer Kontakt zu uns möchte, erreicht uns weiterhin über die bekannten Email Adressen.

    Im November 2012